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VERSICHERUNGEN

Der Versicherungssektor ist ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Finanzindustrie. Trotz rund 200 registrierten Versicherungsgesellschaften ist die Konzentration sehr hoch, insbesondere im Lebensversicherungsgeschäft, wo die fünf grössten Anbieter mehr als 80% Marktanteil haben. Der Markt ist gesättigt und der Wettbewerb wird intensiver. Insbesondere das klassische Lebensversicherungsgeschäft schrumpft infolge der rigiden Anforderungen an die Solvenz und des anhaltenden Trends zur Teilautonomie in der Kollektivlebensversicherung. Die zunehmende Regulierung stellt eine Herausforderung für die gesamte Branche dar – einschliesslich der Versicherungsvermittler, wo die Konsolidierung weiter voranschreitet. Auch die in den Markt drängenden InsurTechs sind betroffen und konnten sich bislang nur begrenzt etablieren. Wir sehen gegenwärtig die folgenden M&A Trends:

  • Vermehrter Fokus auf das Kerngeschäft und die Profitabilität; teilweise Desinvestitionen von Beteiligungen an InsurTechs und Ökosystemgesellschaften.

  • Auf- und Ausbau des Asset Managements für Drittkunden oder anderer, kommissionsbasierter Geschäftsmodelle, wie z.B. Outsourcing oder andere Beratungsdienstleistungen an Kunden.

  • Selektive Investitionen in InsurTechs und andere Fintechs, um die eigenen Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung zu erweitern und in Nischensegmente vorzustossen.

  • Portfolioreviews und Bereinigungen von den Marktteilnehmern​. Rückversicherungslösungen sowie (Teil-)Verkäufe – zur Reduktion der Kapitalbindung und zur Steigerung der operativen Effizienz.

  • Intensive Konsolidierung im Bereich der Versicherungsvermittler, insbesondere getrieben durch internationale Brokergesellschaften mit Private-Equity-Finanzierung.

  • Zunehmende, jedoch langsame Marktkonsolidierung in der Krankenversicherung.

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